Erläuterungen Leben
Haushaltstypen:
Haushalt I stellt den Energiesünder dar. Geräte der Energieeffizienzklasse B und schlechter, Zweitgeräte und verschwenderisches Verhalten wurden eingerechnet. (ca. 6600kWh/a)
Haushalt II ist der Standardhaushalt mit Geräten der Energieffizienzklassen A und einem durchschnittlichen Umgang mit Energie. (ca. 4900kWh/a)
Haushalt III gilt als energieeffizienter Haushalt mit ausschließlich Geräte der Energieeffizienzklasse A+ oder A++, Energiesparlampen und einem sparsamen Umgang mit Energie. (ca. 3200kWh/a)
Die Dämmung der Häuser ist festgelegt durch einen durchschnittlichen Energieverbrauch pro m². Häuser welche vor 1980 erbaut und nicht gut isoliert sind werden als Altbau deklariert. Als Neubau gelten Häuser mit Baudatum nach 1980 mit entsprechender Dämmung. Wobei ein sanierter Altbau mit einem Neubau gleichzusetzen ist. Für Niedrigenergie- und Passivhaus dient als Datengrundlage EUROSTAT.
Dasselbe gilt für die verwendeten Heizungssysteme.
Der Wasserverbrauch pro Person und Tag ist wie folgt definiert:
hoher Verbrauch: 120 Liter
mittlerer Verbrauch: 100 Liter
niedriger Verbrauch: 80 Liter
Erläuterungen Mobilität
Der Fußabdruck für den motorisierten Verkehr setzt sich aus drei Anteilen Zusammen:
1. Dem Anteil der Infrastruktur: Strasse, Schiene bzw. Flughafen
2. Dem Anteil des tatsächlichen Gerätes: Auto, Motorrad, Zug bzw. Flugzeug
3. Einem verbrauchsabhängigen Anteil. Für PKW und Motorrad wird dieser Anteil aus den tatsächlichen Verbrauchen berechnet, für alle anderen Verkehrsmittel werden dafür Durchschnittswerte aus der Literatur herangezogen
Für den nichtmotorisierten Verkehr fließt beim Fahrrad der Fußabdruck des Gerätes Fahrrad ein, bei beiden nichtmotorisierten Fällen spielt auch die Zeit, die für die Zurücklegung des Weges aufgewendet werden muss, eine Rolle. Dieser Zeitfaktor kann bei den motorisierten Verkehrsmitteln vernachlässigt werden.
Erläuterungen Lebensmittel
Bei der Berechnung des ökologischen Fußabdruckes werden alle Vorprodukte mit berücksichtigt. Bei landwirtschaftlichen Produkten schließt dies die Herstellung und Aufbringung von Dünger, Pestiziden und Herbiziden mit ein. Dies erklärt die Teils wesentlich höheren ökologischen Drücke von konventionell erzeugtem Lebensmittel gegenüber solchen aus biologischer Produktion.
Quellen:
ESU-ETHZ. Ökoinventare von Energiesystemen, 3. Auflage. Bundesamt für Energiewirtschaft, 1996, Zürich
http://www.strom-und-wassersparer.de/arbeitshilfe.htm#Wasserverbrauch
Krotscheck C, Narodoslawsky M. The Sustainable Process Index A new dimension in ecological evaluation. Ecological Engineering 1996; 6(4): 241
EUROSTAT, http://ec.europa.eu/eurostat